Grafikdesign ist eine Bezeichnung, die man heutzutage oft hört. Es scheint im Moment einer der meistgefragtesten Berufe zu sein. Was aber ist Grafikdesign? Wie grenzt es sich vom Design ab und was bedeutet das Wort ‚Grafik‘ in Grafikdesign? Diese Fragen und weitere zum Grafikdesign beantworten wir euch in diesem Artikel. Damit ihr wisst, was euch erwartet, wenn ihr mit dem Beruf des Grafikdesigners konfrontiert werdet, oder was euch erwartet, solltet ihr selbst entscheiden, Grafikdesigner zu werden. Wir zeigen euch, wo ihr die Ausbildung des Grafikdesigners absolvieren könnt, wie lange sie dauert und was den Job des Grafikdesigners ausmacht. Viel Spaß!

Grafikdesign – was ist das?

Grafikdesign, das ist das Design von Grafiken, die symbolisch für etwas stehen. Logos, Werbung, Filme, das alles kann vom Grafikdesign unterstützt werden. An sich soll Grafikdesign bestimmte Informationen in Bildform umsetzen, das heißt ein Bild vermitteln. Grafikdesigner überlegen sich je nach Kunden, was sie anbieten können, und setzen um, welches Bild seines Unternehmens oder der Beschäftigung ein Kunde vermitteln will. Das Apple-Logo beispielsweise ist von einem Grafikdesigner umgesetzt worden. Im Gegensatz zum Designer, der meistens mit Materialien und ‚Echtem‘ arbeitet, ist der Grafikdesigner ein Bildersteller, meistens in Verbindung mit bestimmten graphischen Programmen und Softwares.

Grafikdesign-Ausbildung

Grafikdesign ist ein sehr kreativer Ausbildungslehrgang. Deshalb ist es wichtig, zu zeigen, was man draufhat. Für die Grafikdesign-Ausbildung muss eine Mappe eingereicht werden, die das eigene Können und die Kreativität zeigen soll. Damit können die Zuständigen direkt sehen, wer für die Grafikdesign-Ausbildung tatsächlich geeignet ist und wer eine Leidenschaft dafür aufbringt. Die Grafikdesign Schule wird normalerweise drei Jahre besucht. Der Designer lernt, wie er mit Software arbeitet, visuelle Kommunikationsmedien darstellt und branchenspezifisch arbeitet. Damit wird ihm das Werkzeug in die Hand gelegt, in der Zukunft selbst zu entscheiden, wie er kreativ mit verschiedenen Kunden und Branchen umgehen kann, um seine Grafiken an den Kunden zu bringen. Freies Zeichnen, Fotodesign, Schriftgrafik, visuelle Kommunikation, das alles gehört dazu. In manchen Schulen lernt man zusätzlich Marketing, IT und Kunstgeschichte. Das alles ist wichtig, um für seine Kreativität mehr von dem Wissen zu bekommen, das im Endeffekt der grafischen Herstellung dient. Marketing ist wichtig, um zu wissen, wie man sich und sein Können am besten verkaufen kann und welche Grafiken wirklich ‚ziehen‘. IT ist wichtig, um mit den verschiedensten Programmen umgehen zu können, und Kunstgeschichte hilft dabei, sein kunstgeschichtliches Wissen auf die eigenen Bereiche der Branchen umsetzen zu können. Alles in allem bekommt man bei der Ausbildung zum Grafikdesigner eine fundierte Art und Weise an die Hand, den Beruf erfolgreich und mit Freude ausüben zu können.

Grafikdesign – wo arbeiten?

Werbung, Fotographie, Mode und Weiteres, das alles macht der Grafikdesigner. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt des Grafikdesigners liegt zwischen 2.000 und 2.500 Euro brutto im Monat. Damit gehört der Beruf zu einem sehr gut bezahlten, wenn man ihn denn mit Leidenschaft ausübt. Wer richtig gut ist, verdient sogar um die 3.500 Euro. Auf Plattformen wie upwork.com kann man sich sogar als Grafikdesigner einen Namen machen. Grafikdesigner können sehr flexibel mit ihrer Arbeit umgehen und müssen nicht fest an eine Firma gebunden sein. Meist sind sie selbstständig. Grafikdesigner kümmern sich beispielsweise um Websites, Social Media oder Logos. Sie stellen auch Plakate, Verpackungen oder andere Marketingdinge her. Sie arbeiten für Verlage, Kleinunternehmen, Einzelpersonen oder das Fernsehen. Alles in allem ist der Beruf vielseitig und bietet viele Stufen auf der Karriereleiter.